4 Geheimnisse, die Ihnen ein Blick in die Augen verrät

Ich bemerke immer wieder, dass viele Menschen sich davor scheuen, anderen beim Gespräch in die Augen zu schauen. Dabei ist der Blick in die Augen in zweierlei Hinsicht sehr bedeutend in der Kommunikation. Wissenschaftler der Cornell University haben herausgefunden, dass der Blickkontakt eine völlig unbewusste und angenehme Verbindung zum Gegenüber produziert. Schauen wir dem Gesprächspartner in die Augen, signalisieren wir ihm Interesse und Aufmerksamkeit. Wir zeigen dem Gegenüber, dass wir ihn wahrnehmen und ermöglichen damit den Beziehungs- und Vertrauensaufbau. Beim Blickkontakt geht es jedoch nicht nur um unsere Wirkung auf das Gegenüber. Aus dem Gesicht und dabei speziell aus den Augen lassen sich sehr gut Informationen ablesen. So sehr wir unsere Gedanken verbergen wollen, die Augen sind der Spiegel unserer Seele, denn sie erzählen mehr über uns als wir denken. Nur müssen wir es lesen.   1. Was die Person bisher erlebt hat Hat jemand in seinem Leben überwiegend große Mengen an negativem Stress und Gefühlen wie Ärger, Trauer oder Verzweiflung bewältigen müssen, sind oftmals auch die Augen von diesen schweren Zeiten gezeichnet. Gleiches gilt auch im umgekehrten Fall. Menschen, die überwiegend erfolgreich durchs Leben gegangen sind und viele Momente der Freude durchlebt haben, können zwar auch ausgeprägtere Falten um die Augen herum besitzen. Meistens sind diese dann jedoch eher Lachfalten. Gleichzeitig strahlen diese Menschen eine gewisse Lebensfreude aus, die sie über den Blick transportieren.   2. Ihr Gegenüber fühlt sich unsicher Demonstratives Wegsehen und hin und her suchende Augen sind ein Zeichen von Unsicherheit. Auch ein besonders schnelles Blinzeln –  erst recht, wenn es plötzlich auftaucht und Ihr Gegenüber sich gewöhnlich eher ruhig verhält – zeigt, dass er...

Machen Sie diese 3 Fehler beim Umgang mit Konflikten?

Vermutlich haben Sie selbst schon erlebt, wie aus einer Kleinigkeit ein richtiger Konflikt entstanden ist. Es wäre toll, wenn sich streitende Personen zusammensetzen und zielorientiert ihr Problem besprechen würden, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Die Realität sieht oftmals anders aus. Die einzelnen Parteien pochen auf ihren Meinungen, können oder wollen die andere Seite nicht verstehen oder fühlen sich vielleicht sogar verletzt. Die Emotionen schaukeln sich hoch und die Lösungsfindung rückt in weite Ferne. Finden Sie heraus, wie folgende 3 Fehler es Ihnen erschweren, Konflikt zu lösen und wie Sie es besser machen können:   1. Fehler: Sie denken „Ich habe immer Recht!“ Ein Konflikt entsteht, wenn zwei unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen. In dem Wort „Meinung“ steckt das Wörtchen mein. Denn diese ist meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge, wie auch die Meinung des Gegenübers seine persönliche Sicht ist. Jeder betrachtet die Welt durch seine Augen. Bedenken Sie daher: unterschiedliche Meinungen können nebeneinander stehen. Eine Meinung zu haben bedeutet auch, zu wissen, was man will. Wenn Sie genau wissen, was Sie wollen, bemerken Sie leichter, in welchen Momenten Sie sich durchsetzen können und in welchen Sie sich zurücknehmen sollten. Nur wenn Sie klar und sachlich sagen, was Sie stört und welche Änderungen Sie sich wünschen, können Sie den Konflikt erfolgreich lösen. Überlegen Sie sich also, was Sie genau wollen. Wir erwarten von unserem Gegenüber, dass er uns zuhört und versteht. Daher sollten wir das ebenfalls tun. Dies entlastet ihn und Ärger und Enttäuschungen werden kleiner. Wichtig: Nur, weil wir die Fakten verstehen und seine Gefühle wahrnehmen, bedeutet das nicht, dass wir seine Meinung teilen müssen. Wer zuhört, erkennt Gemeinsamkeiten...

Erfolgreich Flirten – 3 Tipps, wie Sie garantiert Eindruck hinterlassen

Sie haben wenig Übung im Flirten? Keine Sorge, Flirten ist einfach. Flirten ist wie ein Kontakt im Job, ein Türöffner. Denn Flirten bedeutet, für einen kurzen Moment dem anderen zu zeigen: Dich finde ich toll! Die Techniken des MIND HACKING helfen dabei. Ursprünglich habe ich MIND HACKING für die Anwendung im Business entwickelt. Jedoch werde ich oft darauf angesprochen, ob das auch im Privatleben, speziell beim Flirten, funktioniert. Klare Antwort: Ja! Und zwar sehr gut. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie in den folgenden 3 wirksamen Flirt-Tipps:   1. Halten Sie Ihre Augen und Ohren offen Beobachten Sie zunächst unauffällig die/den Auserwählte/n. Achten Sie dabei auf Details in der Kleidung, beim Schmuck oder auf bestimmte Gesten. Leiten Sie daraus Auffälliges über Lebensgewohnheiten und -umstände oder eine bestimmte Art zu kommunizieren ab. Möglicherweise gelingt es Ihnen auch, beiläufig den Namen der Person zu erfahren. Dann können Sie sie direkt mit Ihrem Smartphone googeln. So erhalten Sie schnell erste Informationen. Prägen Sie sich diese ein. Sie können nun im Laufe des Gesprächs geschickt, sparsam und nicht zu direkt auf ein paar der von Ihnen vorher recherchierten Details und den Schlussfolgerungen daraus eingehen, um beim Gegenüber Eindruck zu hinterlassen. Sie bzw. er wird dadurch schnell bemerken, dass Sie sich für sie/ihn interessieren und die Person Ihnen wichtig ist. Wenn Sie etwas „frech“ sind, verblüffen wollen und den Namen Ihres Gegenübers herausgefunden haben, behaupten Sie, Gedankenleser zu sein. Bitten Sie das Gegenüber, an seinen Namen zu denken und buchstabieren Sie ihn dann langsam und mit einem Schmunzeln so, als würden Sie ihn in seinem Kopf sehen. Nutzen Sie dann die Verblüffung aus, um...

Warum „Verstehen“ und „Verständnis haben“ nicht das gleiche ist

„Kannst du mich nicht verstehen?“ oder „Warum hast du dafür kein Verständnis?“ haben wir alle schon mal gehört. In den meisten Fällen wird dann „Verstehen“ mit „Verständnis haben“ gleichgesetzt. Es ist jedoch etwas völlig verschiedenes. Jemanden zu verstehen, bedeutet nicht, dass ich sein Verhalten oder seine Meinung gut finden muss und Verständnis dafür habe.   Verstehen bedeutet Wahrnehmen In einem Gespräch achte ich neben den gesprochenen Worten auf die Körpersprache meines Gegenübers, auf seine Stimme, auf die Wortwahl, auf seine Gestik sowie Mimik und ganz besonders auf die Veränderungen seines Verhaltens. Ich nehme so viele Details wie möglich wahr. Und das hat ein Ziel: Ich will ihn durchschauen. Ich will wissen, was er denkt, wie er tickt und was er will. Denn das ist Verstehen. Erst dann entscheide ich, ob ich das, was ich verstanden habe, gut finde oder für mich ablehne. Ich beginne zu werten und entwickle entweder Verständnis, also Zustimmung, oder Ablehnung für das, was mein Gegenüber mir kommuniziert. Dadurch gelingt es mir auch zu verstehen, dass mein Gegenüber eine andere Meinung hat. Ich kann nachvollziehen, warum er so denkt und weshalb er so, wie er es tut, argumentiert. Gleichzeitig kann ich aber seine Gedanken ablehnen und meine Sichtweise erklären.   Was es braucht, um jemanden zu verstehen … Das Verstehen bedeutet, etwas in allen Facetten zu sehen. Und ich weiß, wie schwierig das sein kann. Die Voraussetzung dafür ist, zu akzeptieren, dass mein Gegenüber ganz andere Erfahrungen gemacht und damit ein Wertesystem entwickelt hat, welches sich von meinem komplett unterscheiden kann. Daher können für mein Gegenüber ganz andere Aspekte wichtig sein als für mich. Ich muss...

3 Wege, wie Top-Verkäufer die Kunden knacken

Verkäufer genießen bei der Mehrheit der Bevölkerung keinen guten Ruf. Viele Menschen sehen in ihnen unangenehme Personen, die nur etwas aufschwatzen wollen, was ohnehin niemand braucht. Aus solchen Vorurteilen heraus begeben sich Kunden dem Verkäufer gegenüber oftmals in eine Abwehrhaltung und bringen Einwände. Rhetorische Tricks helfen da nicht weiter. Die meisten Kunden durchschauen diese schnell. Im Gegenteil, sie wecken bei ihnen eher die Kampfeslust. Für jedes Argument vom Verkäufer findet der Kunde ein Gegenargument. Top-Verkäufern gelingt es jedoch, die Kunden zu knacken. Sie setzen dabei einfache kommunikative Techniken ein, die auch Wahrsager bei ihren scheinbaren Voraussetzungen nutzen.   So meistern Sie die Hürde der Vorurteile Statt mit der Tür ins Haus zu fallen, sollten Sie als Verkäufer stattdessen versuchen, die Gedanken, die der Kunden haben könnte, aufzugreifen und genau dort anzuknüpfen. Das ist einfacher als es zunächst aussiehst, weil den Kunden fast immer die gleichen Gedanken durch den Kopf gehen. Das bedeutet: Je mehr Erfahrung Sie mit Ihren Kunden haben, umso leichter wird es. Dabei werden Ihnen die folgenden drei Wege helfen:   1. Verwandeln Sie mögliche schlechte Erfahrungen in Kaufimpulse Fast jeder Kunde hat sehr wahrscheinlich schon mal eine schlechte Erfahrung mit einem Verkäufer gemacht. Sprechen Sie diese an und sagen beispielsweise folgendes: „Vielleicht haben Sie schon einmal eine schlechte Erfahrung gemacht und hatten das Gefühl, dass ein Verkäufer nur auf seine eigene Provision bedacht ist?“ Wenn der Kunde das bejaht, können Sie sagen: „Daher ist es Ihr Wunsch, dass Ihre Interessen im Mittelpunkt stehen. Was ist Ihnen also wichtig, wenn Sie … “ So holen Sie Ihr Gegenüber gedanklich ab und geben ihm das Gefühl, dass er und seine...

Lügen erkennen – Eine kurze Anleitung

Wir tun es alle und mögen es nicht, wenn andere es tun. Lügen. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft lügen wir rund 200 Mal am Tag. Zumindest ist das in den Medien die wohl am meisten zitierte Zahl. Woher sie kommt, weiß keiner wirklich genau. Oft wird ein amerikanischer Psychologe namens John Frazer, auch Frazier oder Fraser, genannt. Recherchiert man danach, lässt sich keine wissenschaftliche Arbeit von ihm zum Thema Lügen finden. Ist die Zahl möglicherweise selbst nur eine Lüge? Seriöse Studien stellen dagegen fest, dass der Durchschnittsmensch in etwa zwei Mal pro Tag lügt. Ob zwei oder 200, letztlich kommt es darauf an, in welchen Situationen gelogen wird. Geht es um wirklich wichtige Gespräche, wie Verhandlungen oder Bewerbungsinterviews, ist es entscheidend zu erkennen, wenn der Gesprächspartner lügt.   So gelingt Ihnen die Wahrheitsfindung Unser Körper zeigt gesteuert durch das Unterbewusstsein Reaktionen. Mentalisten nutzen diese unbewussten Verhaltensweisen, um beispielsweise vom Publikum versteckte Gegenstände zu finden. Wer also darauf achtet, wie sein Gegenüber reagiert, kann viel über ihn erfahren und dadurch auch Lügen leichter erkennen.   Was die Körpersprache verrät Es gibt viele Artikel, die Ihnen große Versprechen machen, wenn es darum geht, Lügen zu durchschauen. Oftmals tragen sie Titel wie „X Signale, an denen Sie zu 100% einen Lügner erkennen“. Wenn Sie sich näher mit der Lüge beschäftigen, stellen Sie schnell fest, so funktioniert es dann doch nicht. Ein besonders gutes Indiz für eine Lüge ist die Verhaltensänderung des Gesprächspartners. Beobachten Sie ihn während des gesamten Gesprächs. In welcher Haltung sitzt oder steht er Ihnen gegenüber? Wie ist die Körperspannung? Welche typischen Verhaltensweisen erkennen Sie? Ist er eher offen...

Wie Sie Ihre Zuhörer dazu bringen, an Ihren Lippen zu hängen

Sie reden und Ihr Gegenüber ist unaufmerksam oder hört Ihnen einfach nicht zu. Wenn Sie ihm etwas präsentieren oder ihn überzeugen wollen, sind Sie jedoch darauf angewiesen. Gerade im Job ist es extrem wichtig, gehört zu werden. Denn dann können Sie in Ihrem Gegenüber wirklich etwas bewegen. Was also tun?   Vorhersagen treffen Der Blick in die Zukunft hat die Menschen schon immer fasziniert. Dadurch werden Erwartungshaltungen beeinflusst. Vorhersagen sind also gut geeignet, Gesprächs-partner auf ein bestimmtes Ziel zu lenken. So kann ein Redner nach folgendem Motto verfahren: „Ich werde heute zu A, B und dann C sprechen und Sie werden sich dann selbst davon überzeugen, dass …“ Das Zuhören ist ihm sicher. Aber auch auf einer Versammlung oder etwa bei der nächsten Präsentation hilft so eine Struktur, um die Ohren der Anwesenden für sich zu gewinnen. In der digitalen Kommunikation, wie z. B. im Internetmarketing, sind Vorhersagen geeignet, um die Aufmerksamkeit des Adressaten zu erlangen. Man kann beispielsweise formulieren, dass der Empfänger von den Vorteilen des Angebots überrascht sein wird. Je konkreter Sie die Voraussage aus Sicht des Gegenübers gestalten, desto größer wird sein Interesse sein.   Mit positiven Aussagen fesseln Immer dann, wenn man positive Aussagen über die Persönlichkeit eines Menschen trifft, stehen die Chancen gut, dass er einem zuhört und zustimmt. Wir alle haben ein bestimmtes Bild von uns im Kopf, von dem wir glauben, dass es uns beschreibt. Dieses Selbstbild wird durch die selektive Wahrnehmung verstärkt. Formulierungen für derartige Aussagen finden wir in Horoskopen. Entdecken Sie darin einen Fakt, der scheinbar oder tatsächlich auf sie zutrifft, sind sie der Meinung, dass das gesamte Horoskop wahr...

5 Tipps für mehr Gehalt vom Chef

Wer einen Menschen mag, gibt ihm auch gern ein größeres Geschenk – oder eben mehr Geld. Bevor Sie also Ihre Leistungen für das Unternehmen darstellen, müssen Sie eine Beziehung zu Ihrem Gegenüber aufbauen. Und zwar schon vor der Verhandlung. Das klingt nach weichspülenden Psychotricks, aber es funktioniert wirklich. Ihr Chef wird zunächst ein Interesse daran haben, Ihnen nicht zu viel zu bezahlen. Daher fünf einfache Tipps für Sie, wie Sie mehr bei Ihren Gehaltsverhandlungen herausholen können:   1. Tipp: Kündigen Sie nach Möglichkeit nicht unverblümt an, dass Sie sich ein Gespräch wünschen, in dem es um eine Gehaltsverhandlung gehen soll. Damit stehen Ihre Wünsche zu offensichtlich im Vordergrund. Sondieren Sie die Lage schon im Vorfeld und machen Sie „gut Wetter“. Versuchen Sie, herauszufinden, wofür Ihr Chef mehr Geld ausgeben würde. Was ihm wichtig ist.   2. Tipp: Verkäufer wissen, man muss sein Gegenüber erst einmal in Zustimmungslaune bringen. Bevor Sie also in die Verhandlung einsteigen, treffen Sie ein paar harmlose Aussagen wie zum Beispiel: „Vermutlich haben Sie sich in Ihrem Urlaub gut erholt.“ „Ist es nicht verrückt, wie schnell die Zeit vergeht: In ein paar Wochen ist schon wieder Weihnachten?!“ Letztlich ist egal, was Sie sagen. Hauptsache die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie dabei eine Zustimmung beim Chef erreichen. Wahrsager arbeiten genau so, um ihren Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.   3. Tipp: Fangen Sie in Vorgesprächen an mit „Ich habe das Gefühl, dass Sie sich diese und jene Veränderung wünschen“. Bejaht er das, können Sie später, wenn es um Ihr Gehalt geht, seine Bedürfnisse aufgreifen und ihm präsentieren, wie Sie diese Ziele erfüllen werden, bevor Sie...

Mythos Körpersprache – Was jeder darüber wissen sollte

Immer wieder wird durch Bücher und vermeintliche Experten der Mythos verbreitet, man könne anhand einer körpersprachlichen Geste und „ohne Worte“ sofort erkennen, was der andere denkt. Ist es wirklich so leicht oder doch nur Pseudopsychologie? Wenn ich mit den Teilnehmern meiner Vorträge und Workshops das erste Mail über Gedankenlesen spreche, denken die meisten an das Beobachten und Deuten von Körpersprache. Eine Vielzahl an Büchern verspricht, das Denken des Gegenübers durch Mimik und Gestik zu entlarven. Und auch die Medien verbreiten diesen Irrglauben häufig. Vermutlich sind auch Sie davon fasziniert und es interessiert Sie brennend, Ihr Gegenüber anhand der Körpersprache zu durchschauen und Lügner zu entlarven. Am liebsten hätten Sie eine Übersicht körpersprachlicher Signale, mit der Sie sofort mit hundertprozentiger Sicherheit sagen können, was dem Gesprächspartner gerade durch den Kopf geht.   Eine Geste – viele Deutungsmöglichkeiten Unsere Körpersprache ist sehr viel komplexer. Eine schematische Einordnung und Deutung ist daher so gut wie unmöglich. Denn jedes Signal kann unterschiedliche Botschaften vermitteln. Ein typisches Beispiel dafür sind verschränkte Arme. Sie können Ablehnung vermitteln, aber auch einfach damit zusammenhängen, dass diese Haltung für das Gegenüber angenehmer ist als die Arme hängen zu lassen. Vielleicht ist ihm auch kalt und er möchte sich dadurch wärmen. Möglicherweise weiß er einfach nicht wohin mit seinen Armen und verschränkt sie deswegen. Es gibt immer einen großen Spielraum zur Interpretation. Auch die Experten kommen nicht immer zu einem eindeutigen Schluss. Ein sehr bekanntes Beispiel ist die „Merkel-Raute“. Diese Geste wurde schon oft in den Medien diskutiert, denn jeder wollte wissen, welche Bedeutung dahinter steht. Die einen meinten, es wäre die Machtgeste der Kanzlerin. Andere widersprechen und behaupten...

Der Wahrsager-Trick und wie Sie damit eine Beziehung aufbauen

Wahrsager und Kartenleger wissen scheinbar alles: Sie vermitteln den Eindruck, uns schon lange zu kennen. Dahinter steckt ein Trick, der auch in der Kommunikation hilfreich ist, um eine Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen. Sie nehmen nicht alles einfach unbewiesen hin, sondern prüfen gern kritisch, ob das, was man Ihnen erzählt, auch wirklich stimmt. Zudem sind Sie ein Mensch, der ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung bevorzugt und sich ungern durch Verbote oder Beschränkungen einengen lässt. Vermutlich gibt es aber auch manchmal Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie sich fragen, ob Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Fühlen Sie sich von der oben stehenden Aussage gut beschrieben? Sehr wahrscheinlich schon. Wahrsager nutzen gerne Aussagen, die auf fast jeden Menschen zutreffen. Sie erwecke den Eindruck, viel über eine Person zu wissen, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Der Angesprochene bekommt dadurch das Gefühl, das Gegenüber würde ihn schon lange kennen. Er öffnet sich und es ist leicht, mehr über ihre spezifischen Motive und Bedürfnisse herauszufinden.   Das Geheimnis der Wahrsager gelüftet Wahrsager nutzen gerne Universelle Aussagen. Dies sind einfach gehaltene Aussagen, die auf einen Menschen sehr charakteristisch wirken – besonders in Eins-zu-eins-Gesprächen. In Wirklichkeit sind sie sehr allgemein und oft auch mehrdeutig, wodurch sie auf jede beliebige Person anwendbar sind. Einige universelle Aussagen sprechen unser Wunschdenken an. Das bedeutet, man erzählt einem Menschen nur, wie er gern von anderen wahrgenommen werden möchte. Es ist dabei egal, ob das, was man sagt, wirklich stimmt. Wichtig ist nur, dass das Gegenüber es als richtig erachtet und zustimmt. Denn jeder von uns hat eine Vorstellung davon, wie er gerne sein will. Wer...

Der wirksamste Weg, wie Sie schnell Vertrauen aufbauen und Menschen für sich gewinnen

Vergessen Sie rhetorische Tricks, manipulative Frage-Antwort-Spiele oder Verbalkarate. Warum diese Wundertechniken in der Realität nicht funktionieren und worauf es wirklich ankommt. Sie kommen in ein Gespräch und bemerken irgendwann, dass sich Ihr Gesprächspartner merkwürdig verhält. Irgendwie stimmt das, was und wie er es sagt, nicht mit seiner Persönlichkeit überein. Gesten wirken einstudiert und die Sätze kommen wie kunstvoll gedrechselt und auswendiggelernt rüber. Man hat den Eindruck, einen dressierten Pudel vor sich zu haben. Wenn Sie das so erlebt haben, war ihr Gegenüber vermutlich in einem Rhetorik-Seminar und versucht nun voller Begeisterung die erlernten Tricks in der Praxis anzuwenden, um Sie von etwas zu überzeugen. Seine Erfolgschancen werden wohl eher gegen null tendieren, da Sie ihn schon jetzt durchschaut haben.   Bleiben Sie authentisch! Warum das so ist, liegt auf der Hand. Viele dieser Rhetoriktechniken sind bekannt und wirken geschauspielert. Es ist ähnlich wie mit einem falschen Lächeln. Wenn jemand nur den Mund bewegt, um Freude auszudrücken, bemerken Sie schnell, dass er Ihnen etwas vormachen will. Ist unser Verhalten in Körpersprache, Ausdruck und Inhalt des Gesagten nicht mehr kongruent, verliert man an Sympathie und Vertrauen, denn der Gesprächspartner erkennt, dass etwas nicht stimmt. Auch die Teilnehmer selbst, die aufgrund von unternehmensinternen Mitarbeiterschulungen Rhetoriktechniken dieser Art lernen mussten, haben oft das Gefühl, dass sie nicht mehr sie selbst sind und roboterhaft reagieren. Nicht selten geht es bei diesen Techniken auch darum, den Gesprächspartner zu überrumpeln beziehungsweise in eine Ecke zu drängen. Dass sich daraus keine gute Geschäftsbeziehung entwickeln kann, ist klar, denn langfristig hat keiner etwas davon.   Wer überzeugen will, muss Vertrauen aufbauen Viel wichtiger, um andere Menschen zu überzeugen,...

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  • … was Ihr Gegenüber denkt,
  • … ob er sie anlügt bzw. etwas verschweigt,
  • … wo seine Schmerzgrenze liegt,
  • … ob er interessiert ist oder vielleicht noch zweifelt,
  • … welche Knöpfe Sie beim Gegenüber drücken müssen, um z. B. in einer Verhandlung das beste Ergebnis rausholen zu können oder einfach besser zu verkaufen

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